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Zur Gabenbereitung wurde der Altar mit nachfolgenden Teilen geschmückt und Texte vorgetragen: Blaues Tuch: Das Blau ist die Farbe des Himmels und des Vertrauens. Es will uns auch an die eigene Taufe erinnern. Wir sind Getaufte und deshalb feiern wir diesen Gottesdienst. -> Schenke uns, Gott, deine Gegenwart Gruppenkerzen: Derzeit bereiten sich viele Kinder auf die Kommunion vor. Sie wollen zur großen Tischgemeinschaft Jesu gehören. Ihre Kerzen schmücken heute den Altartisch. -> Nähre die kleinen und großen Feuer der Liebe in einen jeden von uns, Kreuz: Für uns Getaufte ist das Kreuz nicht allein Erinnerung an den Tod Jesu, sondern vielmehr auch das Hoffnungszeichen für seine Auferstehung. -> Lass uns im Zeichen des Kreuzes deine unendliche Liebe sehen Krug mit Wasser: Wasser schenkt und ermöglicht uns Menschen Leben. Wasser ist ein immer knapperes und deshalb kostbareres Gut für die Menschen. Mit Wasser wurden wir getauft. -> Erfrische uns mit deiner Gegenwart Geknicktes Rohr: Du, Gott, brichst das geknickte Rohr nicht. Du stützt es und richtest es wieder auf. -> Heile unsere Kränkungen und Verletzungen Ketten, Handschellen: Wir Menschen legen uns oft gegenseitig in Ketten, und nehmen uns gegenseitig die Freiheit. -> Löse die Ketten, die in uns sind und die wir einander anlegen Pfarrer Hermann Becker sagte: “Dass wir getauft sind, macht uns nicht einfach zu besseren Menschen, wohl aber zu besonderen. Auch wenn die Taufkerzen hier nach dem Gottesdienst erloschen sind ,so sollen wir Getaufte in der Welt weiterleuchten“. Nach dem Gottesdienst erging an alle die Einladung zum Neujahrsempfang mit „Tag er offenen Tür“ im neu renovierten Pfarrheim teilzunehmen. Text: Erhard Wiesmann Festakt zum Neujahrsempfang mit „Tag er offenen Tür“ „ „Der schönste Platz in diesem Saal ist der, von dem aus man die Kirchturmuhr der Laurentius-Kirche sieht. Da weiß man immer, was die Stunde geschlagen hat.“ – „Einzelheiten in der erweiterten Pfarreiengemeinschaft sind zu klären. Aber mit Besitzansprüchen an den Pfarrer und bei Gottesdienstzeiten kommen wir nicht weiter.“ – „Gehen wir mit Mut und Zuversicht hinein in das, was kommen wird.“ – „Hoffentlich reichen die Mittagessen!“ Die Zitate stammen vom Neujahrsempfang der katholischen Pfarreiengemeinschaft St. Laurentius im Saal des sanierten und renovierten Pfarrheimes, die ersten drei von Pfarrer Hermann Becker. Das letzte Zitat stammt von einem Mitglied des Marktheidenfelder Pfarrgemeinderates und macht deutlich, dass sehr viele der Einladung zum Neujahrsempfang mit anschließendem Mittagessen gefolgt waren. Die Begrüßung der Gäste hatte der Vorsitzende des Pfarrgemeindesrates, Klaus Feder, übernommen. Er dankte namentlich der Kirchenverwaltung für deren Entscheidung, das Pfarrheim im Zentrum der Stadt zu erhalten und renovieren zu lassen. Das Haus würdigte er als Ort der Begegnung, wo Glaube erfahren und gelebt werden könne. Pfarrer Hermann Becker sprach wohl für viele Gäste, als er meinte, beim Betreten des renovierten Saales sei man erstaunt und angetan, wie hell es dort geworden sei. Die Wellenkonstruktion der Decke trage ebenfalls dazu bei, den Saal als leicht erscheinen zu lassen. Der schönste Platz indes sei der, von dem aus man die Kirchenturmuhr von St. Laurentius sehen könne: „Da weiß man immer, was die Stunde geschlagen hat.“ In seinem Rückblick und Ausblick kam Pfarrer Becker auch auf das Thema Pfarreiengemeinschaft zu sprechen. Die Pfarreiengemeinschaft St. Laurentius zwischen Marktheidenfeld, Marienbrunn und Zimmern habe sich in den zweieinhalb Jahren ihres Bestehens gut eingespielt. Nun habe mit Schreiben vom 17. Dezember 2009 das Bischöfliche Ordinariat Würzburg darüber informiert, dass die Pfarreiengemeinschaft um Hafenlohr mit Windheim und Rothenfels mit Bergrothenfels vergrößert werden solle. Einzelheiten dieser erweiterten Pfarreiengemeisschaft könnten zwar noch geklärt werden. „Aber mit Besitzansprüchen an den Pfarrer und bei Gottesdienstzeiten kommen wir nicht weiter“, so Becker. Und abschließend: „Gehen wir mit Mut und Zuversicht hinein, in das, was kommen wird.“ Kirchenpfleger Christian Menig nannte einige Eckdaten zur Sanierung und Renovierung des Pfarrheimes mit Gesamtkosten von gut 1,2 Millionen Euro. Er bat, die Kirchenstiftung weiterhin finanziell zu unterstützen, um das Darlehn in Höhe von 200000 Euro tilgen zu können, das für die Baumaßnahmen aufgenommen werden musste. Besonders dankte er den freiwilligen Helfern, die inzwischen rund 1600 Stunden Eigenleistung auf der Baustelle erbracht hätten. Dem Neujahrsempfang schloss sich das gemeinsame Mittagessen an. Am Nachmittag gab es Kaffee und Kuchen. Der Reinerlös fließt auf das Baukonto des Pfarrheimes. Wer wollte, konnte sich bei einem Rundgang durch das Haus vom Ergebnis der Sanierungs- und Renovierungsarbeiten überzeugen. Ehrungen: Beim Neujahrsempfang bedankten sich Pfarrer Hermann Becker und Kirchenpfleger Christian Menig auch bei einigen Mitgliedern der Pfarrei namentlich und mit Blumensträußen. Auf dem Foto Nr.14 sind zu sehen (von links nach rechts): Kirchenpfleger Christian Menig, der Organist Fritz Wurf, der Jahrzehnte die Orgel besonders in der Laurentius-Kirche gespielt hat, Helga Müller, Inge Nees und Luise Müller, die viele Jahre unentgeltlich für die Sauberkeit in der Laurentius-Kirche gesorgt haben, Helga Zenglein, die den Einsatz der Organisten plant, sowie Pfarrer Hermann Becker. Im Hintergrund Sänger des Homburger Kellermeisterchors unter Leitung von Heinz Zenglein; der Chor umrahmte den Neujahrsempfang. Auf dem Foto fehlen die Organisten Dr. Georg Kaiser und Gertrud Schmitt, Maria Wörner, die zum Reinigungsteam in der Laurentius-Kirche gehörte, sowie Hanni Liebler, der in vielen verschiedenen Funktionen aktiv am Gemeindeleben beteiligt war und auch seinen Dienst als Lektor aus gesundheitlichen Gründen vor etwa einem Jahr aufgeben musste. Auch ihnen galt der Dank des Pfarrers und des Kirchenpflegers. Der Neujahrsempfang wurde umrahmt von den Homburger Kellermeisterchor unter der Leitung von Heinz Zenglein. Text: Michael Deubert |