Der Mittelpunkt von Windheim - Die Kirche St. Cyriakus
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| St. Cyriakus |
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| Alte Kirche 1705-1961 |
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| St. Cyriakus |
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1495 wurde die erste Kapelle in Windheim zu Ehren des Hl. Cyriakus gebaut. Sie stand dort, wo heute das Wohnhaus Hafenlohrtalstraße 5 steht. Windheim gehört von jeher zur Pfarrei Hafenlohr. Kirchliche Aufzeichnungen von Windheim gibt es seit 1700 aus dem „Wintheimber Capellenbuch“, das Pfarrer Mämel von Hafenlohr angelegt hat. Pfarrer Mämel baute auch 1706 die alte Kirche, in der am 8.August, dem Fest des Hl. Cyriakus, der erste Gottesdienst statt fand. Dieses Kirchlein stand bis zum 26.Juni 1961. Danach wurde die alte Kirche abgerissen und an gleicher Stelle wurde am 20.Mai 1962 durch Dekan Hegmann aus Marktheidenfeld der Grundstein für die neue Kirche gelegt. Diese wurde am 29.Juni 1963, dem Fest Peter und Paul, durch Bischof Josef Stangl geweiht.
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| Kreuzweg |
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| Altar |
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| Tabernakel |
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Der zentralbauartige wirkende Raum des Achtecks mit der flacher gehaltenen zeltförmigen Decke und den ringsumlaufenden Fenstergruppen verleiht eine wohltuende straffe Zusammenfassung und Geborgenheit. Der um drei Stufen erhöhte Altar aus dunkelrotem Trienter Marmor setzt den stärksten farbigen Akzent. Der Tabernakel mit matter und glanzpolierte Vergoldung ist mit ornamentaler Teilarbeit und großen Bergkristallen verziert. Das Altarkreuz mit getriebener Kruzifixusdarstellung ist in gleicher Technik gestaltet. Beide Arbeiten stammen aus der Werkstatt des Würzburger Gold- und Silberschmieds Hans Fell. Das Altarbild, gestaltet von Kunstmaler Jakob, Würzburg, zeigt das Motiv „Emausjünger“. Beim Anschluss der Kommunionbankstufe an die rechte, schräge Wand ist der schlichte Ambo als Stätte der Predigt eingegliedert, gegenüber links, aber unterhalb der Kommunionbankstufe, gegenüber links, aber unterhalb der Kommunionbankstufe, ein Andachtsaltärchen mit einer Herz-Jesu-Figur, die Pfarrer Kneisel erworben hat. Sie stammt aus der Kirche von Amorbach. Altärchen und Ambo und der neben der Sakristeitüre aufgestellte Taufstein sind wie die verbindende Stufe aus graublauem Marmor gearbeitet. Im Altarraum links an der Wand befindet sich die farbig gefasste Statue der Muttergottes vom Sieg“ die aus dem alten Kirchlein stammt. An der gegenüber liegenden Seite befindet sich die Figur des „Hl. Josef“. Diese Figur wurde 1967 von Kuratus Engert gestiftet, sie wurde von dem Künstler Hans Zirk aus Mellrichstadt geschnitzt. In der Mitte des Kirchenraumes auf der linken Seite ist die Figur des „Hl. Cyriakus“ ihr gegenüber befindet sich der Hl. Hubertus auch diese beide Figuren stammen noch aus der alten Kirche. Rund um den Kirchenraum hängen die Tafeln mit den 14 Stationen des Kreuzweges, diese wurden 1968 von den Mitgliedern der Kirchengemeinde gestiftet.
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| Seitenaltar mit Herz Jesu Figur |
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| Mutter Gottes |
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2003 wurde unsere Kirche komplett renoviert. Sie bekam einen neuen Anstrich, eine neue Heizung, neue elektrische Anlage und auch die Orgel wurde komplett überholt. Außerdem wurden unsere Figuren und das Altarbild restauriert.
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| Hl. Josef |
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| Orgel |
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| St. Hubertus |
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Die Glocken der Kirche St. CyriakusDas Geläute erschallt im Dreiklang der Töne f, des und b. Die schwerste Glocke mit 400 kg Gewicht ist Christkönig geweiht, die zweite, 250 kg schwer, der lieben Muttergottes, die kleinste von 60 kg dem heiligen Kirchenpatron Cyriakus. Die beiden ersten, neuen Glocken wurden von Stiftern geschenkt, das Cyriakusglöckchen vom altem Kirchlein übernommen. Die neuen Glocken hat die Firma Perner und Passau gegossen. Kirchenpatron St. Cyriakus
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| St. Cyriakus, Kirchenpatron |
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Cyriakus ist ein Märtyrer aus der Zeit der Christenverfolgung in Rom. Der Name bedeutet „dem Herrn gehörig“. Er wurde um das Jahr 305 enthauptet. Der Nothelfer Cyriakus gehört zu den weinger bekannten unter den 14 Nothelfern. Genauere Einzelheiten über das Leben Cyriakus sind kaum bekannt, das meiste sind Legenden. Er wird allerdings einige Male in den römischen Märtyrerakten erwähnt, was für seine Historizität spricht. Bekannt ist, dass Cyriakus um das Jahr 300 durch Papst Marcellinus zum Diakon geweiht wurde. Besonderer Beliebtheit erfreute er sich im Raum Würzburger Raum. Hier vertraute man sich ihm an, als die Würzburger Bürgerschaft gegen die Grafen von Henneberg kämpfte. Der glückliche Sieg der Würzburger genau am Namensfest des Cyriakus am 08.August 1266 erhöhte sein Ansehen beträchtlich. Die Legende berichtet, dass er die Tochter des Kaisers Diokletian von der Besessenheit geheilt habe. Cyriakus ist immer als Diakon dargestellt, meist jung an Jahren. Als Attribute hat er Buch, Palme, Schwert sowie Drachen oder Teufel bei sich. Er ist Patron gegen Besessenheit, gegen Anfechtungen, in der Sterbestunde, der Zwangsarbeiter, bei schwerer Arbeit. Sein Gedenktag ist der 8. August. Windheim besitzt seit 1935 eine Expositur-KaplaneiSeelsorger in Windheim seit Bestehen der Eigenständigkeit 17.03.1935 – 15.03.1939 Karl Barthels 01.04.1939 – 31.03.1941 Klemens Götz 07.04.1941 – 05.07.1953 Viktor Krebs 15.08.1953 – 15.12.1957 Erhard Blassauer 01.02.1958 – 17.03.1964 Anton Adelberger 01.05.1964 – 21.10.1973 Alois Engert Nach dem Weggang von Kuratus Engert hatte Windheim keinen eigenen Seelsorger mehr, sondern wurde wieder vom Hafenlohrer Pfarrer Willi Kneisel, bis zu seinem Ruhestand am 30.04.2009, mitversorgt.
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