Rückblick auf einige Ereignisse des Jahres 2010 Kommunionkinder 2010 / MinistrantenEin
besonderes Jahr war und ist es für acht Mädchen und Jungen aus unserer
Gemeinde, die im Frühjahr zum ersten Mal am Tisch des Herrn die Heilige
Kommunion in Empfang nahmen. Ein besonderes Jahr aber auch für unsere
Ministranten, die durch die Kommunionkinder nicht nur zahlenmäßig
verstärkt wurden.
Palmsonntag (28. März)Die
Kommunionkinder begleiteten die Palmprozession von der
Aussegnungshalle zum Gottesdienst in der Pfarrkirche. Mit gebundenen
Palmzweigen erinnerten sie an den Einzug Jesu in Jerusalem, der damals
von den Menschen begeistert aufgenommen wurde.
Kommunionfeier (25. April)
Am Sonntag, dem 25. April, war der große Festtag für sechs
Mädchen und zwei Jungen unserer Gemeinde endlich gekommen: nach der
langen Vorbereitungszeit durften sie ihre erste heilige Kommunion
empfangen. Begleitet von der Rodener Blaskapelle und bei strahlendem
Sonnenschein zogen die Kinder gemeinsam mit Dekan Hermann Becker, den
Ministranten und den Eltern in die schön geschmückte Pfarrkirche St.
Michael ein.
Der Festgottesdienst drehte sich
ganz um das Thema „Jesus – das Brot des Lebens“. Passend dazu gab es für
alle Gäste am Ende des Festgottesdienstes kleine Brote und ein paar
Gedanken über „Körner-Brot- Gemeinschaft“ mit auf den Weg.Nach
einem schön begangenen Festtag trafen sich am Abend alle
Kommunionkinder mit ihren Familien noch einmal zu einer Dankandacht in
der Kirche.
Am
nächsten Morgen, dem sogenannten „weißen Montag“, durften die
Kommunionkinder ausgewählte Geschenke mit in die Kirche bringen. Dort
wurden sie von Monsignore Reinhold Herbig gesegnet. Er feierte mit den
Kindern einen unbeschwerten Gottesdienst, an dessen Ende die Kinder
etwas von ihren Geld- geschenken an bedürftige Kinder spenden konnten.
Bittgang vom Zipperichskreuz (10. Mai)
Eine erste Bewährungsprobe für einige der Kommunionkinder, die
sich für den Ministrantendienst bereit erklärt hatten, stellte der
alljährliche Bittgang vom Zipperichskreuz zur Pfarrkirche dar. Mit viel
Begeisterung wurde der Bittgang von den neuen Minis begleitet.
Fronleichnam (3. Juni)
„Fronleichnam
ist ein Mutmachfest. Während uns auf allen TV-Kanälen Menschen gezeigt
werden, die uns resignieren lassen in unserer Hoffnung für die
Menschheit, lassen wir uns Jesus zeigen. Er ist das Urbild, auf das wir
immer wieder zurückkommen wollen. Er verleiht uns mit all unseren
Schwächen ein neues Gottesbewusstsein. Aus einer Zuschauermentalität,
die abwartend mit dem Finger auf die bösen Anderen zeigt, wird eine
frohe Mitmachreligiosität. Obwohl Jesus die Grenzen seiner Jünger
kannte, sagte er nicht: „Schaut mir lange genug zu.“ Er sagt bis heute
deutlich: „Macht mit, so wie ihr seid. Lernt im Gehen. Folgt mir nach.“
Es gibt nicht den makellosen
Himmel auf der Erde. Aber es gibt Jesus. Er zeigt sich im gebrochenen
irdischen Brot. Ihm laufen wir hinterher. Mit ihm und uns geht Gott auch
heute in die Öffentlichkeit.“ (Bruder Paulus aus: Liborius-Magazin,
06/2007)
Und
so zogen nach der Eucharistiefeier in St. Michael die Teilnehmer des
Festgottesdienstes in einer gemeinsamen Prozession durch die Zimmerner
Straßen. An den von vielen Händen reich geschmückten Altären durften dem
Allerheiligsten Bitte, Dank und Anbetung entgegengebracht werden. Neben
vielen Gläubigen und Helfern begleiteten auch die Kommunionkinder die
Prozession und streuten mit weiteren Kindern des Ortes Blumen auf die
Wege.
45jähriges Priesterjubiläumvon Monsignore Herbig (27. Juni)An
seinem Ehrentag überbrachten die Ministranten im Gottesdienst ihre ganz
eigenen Glückwünsche. Nach und nach füllten sie einen Geschenkkorb mit
den Präsenten prominenter Gratulanten aus aller Welt. Dabei waren kleine
„Streicheleinheiten“ für das leibliche Wohl … „Aus den USA, das ist kein Gag:
Von Barack Obama ein kleiner Snack! / Von den Grünen gibt’s auch was:
Ökowürstchen aus dem Glas! / Horst Seehofer, das ist der Clou: Gibt sogar den Senf dazu!“ …
unterstützt von manchen Gesundheitstipps. Für den Fußball- und Bayern
München-Fan durften aber auch Luftballons in den Vereinsfarben nicht
fehlen.
Ministranteneinführung (10. Juli)
„Endlich ist es soweit!“ - Im Rahmen des
Sonntag-vorabendgottesdienstes war es Pfarrer Becker eine Freude, sieben
Kommunionkinder dieses Jahres feierlich in die Schar der Ministranten
aufzunehmen. Gemeinsam mit den älteren Ministranten versammelten sie
sich zum Dienst vor dem Altar. Bei der Ausübung ihres Amtes begleiten
sie der Dank und die Gebete der Zimmerner Gottesdienstbesucher – nicht
nur an diesem Tag. Den
besonderen Dank der Pfarrgemeinde sprach Pfarrer Becker auch zwei
älteren Ministranten aus, die nach mehreren Jahren den aktiven Dienst am
Altar beendet haben. Ministrantenfahrt nach Bad Mergentheim (13. September)
Am
letzten Ferientag brachen die Zimmerner Minis zu einem
Ministrantenausflug auf. Los ging es - ausgerüstet mit Schwimmbrille,
Tauchring und Wasserball - ins Solymar nach Bad Mergentheim! Den ganzen
Tag über wurde gerutscht, gespielt und geplantscht; zwischendurch
gestärkt mit einem leckeren Picknick (Laurentiusweck & Co!). Am Abend fuhren sie nach einem erlebnisreichen Tag müde nach Hause.
Später nahmen die Minis auch am Diözesanministrantentag in Lohr (25. September) teil.
Weitere Ereignisse in der Pfarrgemeinde: Erneuerung und Sicherung der Mauerkronen (ab April)
Um die Sicherheit rund um die Pfarrkirche zu gewährleisten,
stand eine umfangreiche Ergänzung der Mauern mit Geländern an. Zur
Vorbereitung dieser Maßnahme trafen sich viele freiwillige Helfer an
vier Wochenenden im Frühjahr, um die Mauerkronen zu renovieren. In
mühsamer Handarbeit wurden die Deckplatten und die Schichten der
darunterliegenden Mauersteine abgetragen. Dabei zeigte sich, dass der
Efeu, der seit vielen Jahren große Teile des Mauerwerks begrünt hatte,
die trocken aufgesetzten Mauern weitreichend und intensiv durchwurzelt
hatte.
Das
Geflecht dieser Wurzeln bildete teilweise eigene „Mauerschichten“, die
Hauptwurzeln wurden bisweilen mehrere Zentimeter stark. Um möglichst
alle Teile des Efeus zu entfernen, war es an manchen Stellen nötig, die
Mauer bis zu einem Meter tief abzutragen. Im Anschluss wurde die
Mauerkrone wieder aufgebaut, die Steine und Platten dauerhaft befestigt. Nach
ca. 300 Helferstunden, in denen nicht nur die eigene Arbeitskraft,
sondern auch die benötigten Geräte, Maschinen und Gerüste unent-geltlich
zur Verfügung gestellt wurden, waren die Sanierungsarbeiten
abgeschlossen.
Die
Kirchenverwaltung und Monsignore Herbig bedankten sich für die
geleistete Arbeit. Sie luden die Helfer zu einem gemütlichen
Beisammensein auf der Terrasse des Kirchenpflegers ein. Unter anderem
wurden die Anwesenden mit manchem heimischen Schmankerl aus Keller und
Küche verwöhnt. Seit
August wurden die neuen Geländer und Handläufe Stück für Stück
eingemessen und angebracht. Diese Baumaßnahme ist mittlerweile
abgeschloss. Johannisfeuer (26. Juni)
Nach
den Vorbereitungsarbeiten in der Zeit zuvor, erfolgten im Laufe der
Woche zum Johannisfeuer hin das Aufschichten des Holzes an der
Feuerstelle und der Aufbau auf der Ochsenwiese am Main.
In Erinnerung an die ersten Feste entschloss sich der
Pfarrgemeinderat, mit geräucherten Forellen wieder eine besondere
Spezialität der Heimat anzubieten. Relativ
schnell füllte sich der Festplatz mit den Zimmerner Festbesuchern, aber
auch wieder mit zahlreichen Gästen vom Campingplatz und Freunden aus
den umliegenden Gemeinden. Bei
trockenem Wetter gönnten sich die Besucher einige gemütliche und
gesellige Stunden bis zum Entzünden des Johannisfeuers – und natürlich
darüber hinaus.
Würzbüschel an Mariä Himmelfahrt (15. August)Fleißige
Frauen sammelten in den Tagen vor Maria Himmelfahrt über 30
verschiedene Kräuter in Feld und Flur. So konnte am Vortag des
Marienfestes - unter fachmännischer Anleitung von Frau Hauenstein -
zahlreiche Kräuterbüschel gebunden werden. Nach der Weihe im Gottesdienst waren die Gebinde schnell gegen eine Spende unter das Kirchenvolk gebracht. Patroziniumsfest (26. September)
Zum Fest des Hl. Michael wurde am Sonntag, dem 26. September, in Zimmern das Patrozinium gefeiert. Der
Ehrentag des Erzengels wurde durch den Fest- gottesdienst in der
Pfarrkirche eröffnet. Hier und in der Andacht am Nachmittag konnten die
Gottesdienstteilnehmer der Nähe der Engel in unserem Leben nachspüren.
Am
Nachmittag fanden sich viele der Zimmerner und deren Gäste zum
Kirchenkaffee ein. Dieses Beisammensein fand aufgrund der unbeständigen
Witterung unter dem überdachten Platz vor der Ausseg-nungshalle statt.
Die Anwesenden konnten zwar nicht wie im letzten Jahr einen heißen
Spätsommertag genießen, ließen aber vom windgeschützten Sitzplatz aus
den Blick über das der Pfarrkirche zu Füßen liegende Dorf schweifen.
|