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Bei schönem Wetter haben sich am Montag vor Christi Himmelfahrt ca. 100 Gläubige aus den Orten der Pfarreiengemeinschaft zur Bittprozession nach Windheim aufgemacht, um mit der dortigen Gemeinde die Eucharistie als Bittmesse zu feiern. Die Bittgänge sind ein Zeichen für den Glauben an Gott und für das Vertrauen auf die Macht des Gebetes und die helfende Fürsprache der Heiligen.

Während der Prozession wurde unter anderem besonders die Gottesmutter Maria in den Blick genommen.
In der Predigt während des Gottesdienstes ging Pfarrvikar Matthias Eller auf das Evangelium ein, in dem es um das vertrauensvolle Bitten ging. Bittet und es wird euch gegeben werden, suchet und ihr werdet finden, klopfet an und es wird euch aufgetan. Aber Gott erfüllt nicht einfach jede Bitte. Es gilt in Jesu Namen zu bitten und eine vertrauensvolle Beziehung zum Vater aufzubauen. Auch Jesus hat gebetet: Vater nicht was ich will geschieht, sondern was du willst soll geschehen. Gott weis was gut für uns ist und was uns Heil bringt. Mit welchen Anliegen wir uns auch an Gott wenden, haben wir den Mut ihm nicht vorzuschreiben was gut für uns ist, sondern uns in seine Hände zu begeben, so Pfarrvikar Eller.
Im Gottesdienst wurde auch um den Segen Gottes für die Natur und das Gedeihen der Feldfrüchte gebetet.

Nach einer leiblichen Stärkung am "Platz der guten Nachbarschaft" machten sich die Bittwallfahrer wieder auf den Weg in ihre Heimatorte.

Text und Bilder: Erhard Wiesmann

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