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Am heutigen 5. Sonntag der Fastenzeit wurde der Gottesdienst, stellvertretend für die Pfarreiengemeinschaft, in der Krypta gefeiert. 

"Die Krypta erinnert an eine Höhle, die im Dunkeln etwas verbirgt", führte Pfarrer Becker in seiner Statio ein.  Sie ist wie das Innere eines Kerns, in dem bereits neues Leben pocht. Das neue Leben, das sich in ihr verbirgt, ist Christus selbst, gegenwärtig im Sakrament des Altares, gegenwärtig in der Feier des Lebens - der Eucharistie. 
Gott steht für das Lebens. Diese Aussage geht aus den heutigen Texten der Heiligen Schrift hervor. "Gott ist Leben aufgrund der Gerechtigkeit" (Röm 8,10). Wer an ihn glaubt und an ihn festhält, wird aus der Dunkelheit des Leidens, ja gar des Todes hinausgenommen. Diese Erfahrung darf heute Lazarus machen, wenn Jesus, nach vier Tagen der Grabesruhe, zu ihm ruft: 'Komm heraus!'.
Christus vermag es uns aus unseren Dunkelheiten des Lebens hinauszuführen und uns mit seinem Licht zu erfüllen, welches uns Trost und Hoffnung schenken will, selbst da und gerade da, wo jede Hoffnung aufgegeben zu sein scheint. 

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