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Die ganze Gemeinde brachte sich in der gut gefüllten Kirche in Hafenlohr bei der diesjährigen Kinderkrippenfeier: „Auf - wir gehen nach Betlehem“ ein.Sowohl die Erwachsenen als auch die Kinder hatten die Aufgabe, mehrmals während des Krippenspiels Papiersterne aufgehen zu lassen.

Nicht nur durch die Papiersterne, sondern auch während der Herbergssuche waren die Gottesdienst-Besucher gefragt:
Maria und Josef klopften bei den Wirten an, die jeweils von allen Kirchenbesuchern in den unterschiedlichen Bankreihen gespielt wurden.
Groß und Klein antworteten dem Paar, welches an verschiedenen Orten in der Kirche anklopfte, um eine Unterkunft zu erbitten: „Kein Platz hier", „Alles voll" und „Kein Bett frei!"
Schließlich fanden Maria und Josef Unterschlupf in einem Stall, dort brachte Maria das Jesuskind zur Welt und legte es in eine Krippe.
Jesus, der Retter, wird mitten hinein in die Ungerechtigkeit dieser Welt geboren, um den Menschen das Evangelium zu bringen - „das Wort ist Fleisch geworden." (Joh. 1,14)

Gemeindereferentin Isabel Oestreicher fasste die Botschaft des Krippenspiels in einem kurzen Impuls zusammen: „Alle waren am Krippenspiel beteiligt; Als die Sterne aufgingen, wurde es auf einmal ganz hell. Allerdings riefen vorhin die Wirte auch: „Kein Platz hier!" Wir können wegsehen oder uns von Jesus begeistern lassen. Weihnachten wird es überall dort, wo wir selbst die Welt heller machen und sinnbildlich zum „Stern" werden. Heute ist uns Jesus geboren, das Licht der Welt. Wir alle dürfen diese frohe Kunde in die Welt hinaustragen und nach seinem Vorbild handeln!"
Als Zeichen für diese Aufforderung entzündeten die Kinder zu den Fürbitten Lichter in Form von Sternen und stellten diese zur Krippe.

Tatkräftig unterstützten Manuela Berktold aus Windheim und Hanna Klier aus Hafenlohr die 15 beteiligten Kinder beim Einstudieren des Kinderkrippenspiels.
Eine Bereicherung war zudem die musikalische Umrahmung durch Leopold Kreuchauf (Geige) sowie Anton und Kilian Ritter (Akkordeon).
Ein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle allen mitwirkenden Kindern und Erwachsenen.

Text: Isabel Oestreicher / Bilder: privat

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