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„Herr, öffne du mir die Augen...“ lautete das Motto der 45. Wallfahrt der Pfarreiengemeinschaft Sankt Laurentius am Spessart von Marktheidenfeld nach Mariabuchen. Als Pilger nehmen wir unsere persönlichen Bilder und Ereignisse die jeder in sich trägt mit auf den Weg. Mit Jesus einen neuen Aufbruch einen neuen Anfang wagen, all das hinter sich lassen zu können was einen niederdrückt und klammert, die Bitte um Frieden, das Wort Gottes leben und sich von der Botschaft Gottes leiten und begeistern lassen, waren Thema der Fußwallfahrt von Marktheidenfeld zur Wallfahrtskirche nach Mariabuchen.

Hell leuchtete am Montag dem 24.06.2019 im Dämmerlicht des Abends das Johannisfeuer der Kolpingsfamilie Marktheidenfeld, dessen lodernde Flammen zum Himmel emporstiegen.

Wer sich einer Tür zur St. Laurentius-Kirche nähert, den informieren Schilder: „Wegen Renovierung bis Ende des Jahres geschlossen.“ 

Am Sonntag, 23.06., startete unsere Wandergruppe bei schönstem Sommerwetter an der Kirche in Windheim mit Autos zum Wanderparkplatz in Neustadt am Hornungsberg. Dort begannen wir mit einer kurzen Statio um dann unsere Wanderung zum Margarethenhof zu beginnen.

An Fronleichnam feierte die Katholische Kirchengemeinden das Hochfest des Leibes und Blutes Christi zur Erinnerung an das hohe Fest der Eucharistie.

Bereits in den frühen Morgenstunden waren viele freiwillige Helfer aktiv und haben die Altäre hergerichtet und geschmückt, und in mühevoller Arbeit die vielen Blumenbilder vor den Altären und auf dem Weg der Prozession gestaltet.

Anders als der mittelalterliche Festname „Fronleichnam“ vermuten lässt, feiern die katholischen Gemeinden an diesem Tag den lebendigen Herrn Jesus Christus, der den Seinen auch heute leibhaftig begegnen und ihnen als Brot des Lebens zur geistlichen Nahrung und Kraftquelle werden will. So feierten die Gläubigen zunächst die Eucharistie, um dann mit dem gegenwärtigen Herrn durch die Straßen von Rothenfels zu ziehen.

Beim Familiengottesdienst in Sankt Josef, den Gemeindereferentin Isabel Oestreicher mit dem Familiengottesdienstteam vorbereitet hatte, zogen verschiedene Personen mit ihren „Fahrzeugen“ in die Kirche ein, hin zum Altar mit der Osterkerze welche auf einen alten Holzrad befestigt war.

Vergangenen Samstag machten sich etwa 60 Ministranten aus den Pfarreiengemeinschaften rund um Marktheidenfeld, Urspringen und Kreuzwertheim auf den Weg nach Würzburg. Diese Fahrt wurde von Thomas Schiller, Vorstand des Ministranten-Arbeitskreises, und Katrin Fuchs, Jugendseelsorgerin des Dekanates Lohr, organisiert. Eingeladen waren alle Ministranten des zukünftigen Pastoralen Raumes Marktheidenfeld.

Bei schönem Wetter haben sich am Montag vor Christi Himmelfahrt ca. 100 Gläubige aus den Orten der Pfarreiengemeinschaft zur Bittprozession nach Windheim aufgemacht, um mit der dortigen Gemeinde die Eucharistie als Bittmesse zu feiern. Die Bittgänge sind ein Zeichen für den Glauben an Gott und für das Vertrauen auf die Macht des Gebetes und die helfende Fürsprache der Heiligen.

Im Monat Mai wird Maria besonders geehrt und in vielen Gemeinden werden Maiandachten gefeiert.
Mitten in diesem Monat, vom 11. bis 18. Mai wurde die Aktion Maria 2.0 von Frauen gestartet und hat deutschlandweit für Aufsehen gesorgt.

Bei schönstem Wetter fanden sich am Sonntag Abend ca. 60 Besucher zur diesjährigen Maiandacht an der Mariengrotte ein.

64 Jugendlichen aus dem Pastoralraum Marktheidenfeld hat Weihbischof Ulrich Boom am 14. Mai 2019 in der Feier des Firmsakramentes die Stärkung durch die Gaben des Heiligen Geistes zugesprochen.

In seiner Predigt verwies Weihbischof Ulrich auf die österliche Kraft, mit der Gott die Menschen bestärke, auch in schwierigen Lebenssituationen, mutig und hoffnungsvoll nach vorne zu schauen. Mit den Worten des jüngst verstorbenen, früheren Bischofs von Würzburg Paul-Werner Scheele legte er den Firmlinge eine vertrauensvolle Gelassenheit ans Herz. Paul-Werner habe immer wieder in schwierigen Momenten und auch zuletzt angesichts des eigenen Sterbens gesagt: „Das ist nicht schön. Es ist aber auch nicht schlimm.“ Bei der Firmsalbung mit dem Chrisam in Kreuzesform werde der Christ an das „Plus Gottes“ erinnert, das der Glaube dem Leben eines Menschen schenke und ihm die Kraft gebe, über das hinauszusehen, was ihm gerade Sorge bereite.

Nach Handauflegung, Salbung und dem Spendewort „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist“ gab Weihbischof Ulrich jedem einzelnen Jugendlichen noch ein persönliches Wort der Ermutigung mit auf den Weg.

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