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Eine Stunde vor Gottesdienstbeginnt machte sich eine kleine Gruppe auf den Weg, um von Hafenlohr nach Windheim einem Weg nachzugehen, den nach der Beschreibung von Lukas zwei Jünger gegangen sind, Kleopas und ein namenloser Jünger.

Da vor über 2000 Jahren am Ostermorgen einige Frauen das leere Grab fanden und anschließend dem auferstandenen Jesus Christus begegneten, haben auch wir zu dieser frühen Stunde die Auferstehung Jesu gefeiert.

In der Osternacht feiern wir die Auferstehung des Herrn Jesus Christus vom Tod. Sie beginnt mit einer Lichtfeier. Das Osterfeuer ist ein Zeichen des Wachens. Die am Feuer entzündete Osterkerze ist das Symbol des auferstandenen Christus und nimmt daher im gesamten Gottesdienst eine zentrale Rolle ein. Von ihr aus breitet sich das Osterlicht in der Kirche aus. Die alttestamentlichen Lesungen stellen eine Verbindung zum Ostergeschehen her. Damit verdichtet sich in der Osternacht der Kern des christlichen Glaubens, was in der Erneuerung des Taufversprechens zum Ausdruck kommt.

In der Pfarrkirche St. Laurentius in Marktheidenfeld wurde ein „Heiliges Grab“ mit historischen Figuren, Blumen und Kerzen am linken Seitenaltar errichtet.

Gut 70 Besucher konnte Dekan Hermann Becker am Freitagabend zu einer meditativen Kunstbetrachtung im städtischen Kulturzentrum Franck-Haus begrüßen. Dazu hatte die katholische Pfarreiengemeinschaft St. Laurentius am Spessart in die Ausstellung „Zwiesprache“ mit Plastiken von Ernst Barlach und Gemälden von Alexander Dettmar eingeladen, die dort noch bis zum 8. April zu sehen ist.

Der Palmsonntag trägt einen starken Spannungsbogen in sich: Gerade noch haben wir den Einzug Jesu in Jerusalem gefeiert und ihm Hosanna gesungen und gleich darauf hören wir in der Leidensgeschichte von seinem Leiden und Tod am Kreuz.

Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche, die auch Heilige Woche genannt wird. In der Liturgie dieses Sonntags verbindet sich das Gedächtnis des biblischen Ereignis vor über 2000 Jahren der Einzug Christi in Jerusalem mit der Erinnerung an die Leidensgeschichte Jesu. „Hosanna“ so riefen die Menschen damals am Rande der Straße nach Jerusalem.

Am Abend des Misereorsonntags gestaltete der Verein Main-Spessart für Peru e.V. einen Gottesdienst in Windheim mit. Eine Spontanband mit Chor sorgte für die musikalische Begleitung mit neuen geistlichen Liedern und auch manche spanische Textzeile erklang.

Am fünften Fastensonntag fand um 10:00 Uhr in der Kirche St. Josef in Marktheidenfeld ein Familiengottesdienst anlässlich des Misereor-Sonntages statt. Dieser war nicht nur Kolpinggedenktag, sondern auch Jahrtag des Gesangvereins 1906 und des Garten- und Verschönerungsvereins Marktheidenfeld. Die Chöre MARcanto und Catiamo gestalteten den Gottesdienst musikalisch mit.

„Die 27 Buben und Mädchen waren von Freitag, 9. März bis Sonntag, 11. März zu einem thematischen Wochenende im Jugendhaus Leichnach. Die Vorbereitung lag bei den Oberministranten und Gruppenleitern, Unterstützung erhielten sie durch Gemeindereferentin Isabel Oestreicher und Diakon Christian Staude.

Drei Wochen nach seiner Wahl kam der neue Pfarrgemeinderat der Pfarreiengemeinschaft St. Laurentius am Spessart am 15. März zur konstituierenden Sitzung in Marktheidenfeld zusammen. Dem Gremium gehören neben den Seelsorgern Vertreter aller sieben Gemeinden der Pfarreiengemeinschaft an.

Es war kein ganz einfaches Programm, das Anke Willwohl, Dekanatskantorin an der Würzburger Pfarreiengemeinschaft Heiligkreuz/St. Elisabeth, gut 30 Zuhörern in der Marktheidenfelder St.-Laurentius-Kirche am frühen Sonntagabend bei ihrem Orgelkonzert anbot. Dekan Hermann Becker hatte dazu am Abend eines eisig kalten Wintertags begrüßt und zu inneren Einkehr, Ruhe und Besinnung eingeladen.

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